Schulprogramm

Für unser Gymnasium vereinbaren wir den Rahmen für die Zusammenarbeit nach folgenden Leitsätzen:

1. Unser Gymnasium ist eine Leistungsschule

Es gibt unverzichtbare Leistungsanforderungen an die Schüler.

Ziel ist das bestmögliche Ablegen der Abiturprüfung in der Klasse 12 zur Vorbereitung auf die weitere Ausbildung an einer Universität oder Hochschule.

Mit dem Besuch des Gymnasiums bekennen sich die Schüler zur Absicht, dieses Ziel erreichen zu wollen. Dazu sind persönliche Verpflichtungen der Schülers anzustreben.

2. Unser Gymnasium ist für unsere Schüler da

  • Die Bildungsansprüche und die Erziehung der Schüler stehen im Mittelpunkt der schulischen Arbeit.

  • Zur Förderung und Herausbildung von Bildungsansprüchen formulieren die Schüler ihre Vorstellungen.

  • Zur Entwicklung von Verbundenheit zur und Stolz auf die Schule ist das Verantwortungsbewusstsein der Schüler zu entwickeln.

  • Schüler und Lehrer beachten die schulischen Normen und halten die Regeln des Anstandes ein.

  • Die Lehrkräfte haben Interesse und nehmen Anteil an der Entwicklung der Schüler. Sie haben ein offenes Ohr für die Probleme der Schüler und nehmen pädagogisch Einfluss.

  • Die Ziele der Schule und die Grundsätze der Notengebung sind transparent. Es werden alle Möglichkeiten der Unterstützung der Schüler beim Lernen genutzt.

  • Bei Erziehungsproblemen nehmen die Lehrer rechtzeitig Einfluss und reagieren weitgehend einheitlich. Zur Förderung guter schulischer Leistungen und bei Problemen in der Leistungsentwicklung werden Maßnahmen in den Klassenkonferenzen beschlossen.

  • Die Rückkopplung zwischen Klassenlehrer, Fachlehrer und Schulleitung erfolgt kontinuierlich und transparent.

  • Die Schulleitung informiert das Kollegium über besondere Probleme und Vorkommnisse von allgemeinem Interesse regelmäßig.

3. Schüler und Lehrer erwerben Kompetenzen

  • Kompetenzerwerb der Schüler

    • Erwerb fachlicher, kommunikativer und sozialer Kompetenzen durch ge­zielte Nutzung der Möglichkeiten im Unterricht aller Fächer (Projektarbeit, Partner-, Gruppen- und Teamarbeit, Freiarbeit, Schwerpunktsetzung, Ver­mittlung effektiver Lernmethoden, Lerntechniken und Lernstrategien, Schülervorträge, fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht, interessante Problemstellungen).

    • Erwerb sozialer Kompetenzen der Schüler in der Schule und durch Zu­sammenarbeit mit Einrichtungen außerhalb des Gymnasiums (z.B. Förder­schule, Behinderteneinrichtungen)

    • Teilnahme der Schüler an Wettbewerben: "Jugend forscht", Mathematik-Olympia­de, Fremdsprachenwettbewerbe, Korrespondenzzirkel, Wettbewerbe der Fächer Chemie, Biologie, Geographie, Bundeswettbewerb für politische Bil­dung, sportliche Wettbewerbe wie Jugend trainiert für Olympia, Bundesjugendspiele, Talentförde­rung.

    • Planung und Durchführung weiterer spezieller Bildungsveranstaltungen (z.B. Ausbildung Wintersport/Skilager u.a.)

  • Klassen 5 und 6 (Orientierungsstufe):

    • Schaffen von Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung der Se­kundarstufe I

    • Erhöhung der Effektivität des Lernens

    • Interessen und Begabungen erkennen und fördern Gemeinschaftssinn erleben durch Wandertage, Aufenthalt in Schulland­heimen

    • Förderung und Entwicklung der Eigenverantwortlichkeit (z.B. Klassen­dienste)

    • Einbeziehung in die Vorbereitung und Durchführung besonderer Schulver­anstaltungen (z.B. Tag der offenen Tür, erster Schultag der neuen Klassen 5)

  • Klassen 7 und 8 (Konsolidierungsstufe):

    • Kritisch kreative Anwendung der erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten

    • Erhöhung der Selbstständigkeit beim Lernen und Lösen von Aufgaben

    • Erwerb von Sprachkompetenzen in der ersten Fremdsprache (Sprachex­kursion der Klassenstufe 7 nach Großbritannien)

    • Erwerb von Grundlagen der Medienkompetenz, Festigung der Medien­kompetenz Förderung des Selbstfindungsprozesses

    • Eingehen auf und Berücksichtigung von Pubertät und Identitätsproblemen

    • Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit

    • Verantwortung übernehmen - Traditionen fortsetzen

    • Sucht- und Drogenprävention, Gewaltprävention

  • Klassen 9 und 10 (Übergangsstufe, Gelenkfunktion für den Übergang zur Sekundar­stufe II)

    • Förderung des fachübergreifenden und fächerverbindenden Denkens:Doppelpunkt richtig? Be­triebspraktikum nutzen

    • Selbststudium und Seminarformen

    • Urteilsvermögen ausprägen, eigene Leistungen kritisch bewerten

    • Schullaufbahnberatung und Beratung bei der Kurswahl

    • Kultur des Streites ausbilden (Diskussionen, Streitgespräche), Gewaltprä­vention

  • Jahrgangsstufen 11 und 12 (Vorbereitung auf das Abitur und ein Hochschulstudium)

    • Erreichung von Studierfähigkeit und Hochschulreife

    • Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und Lernens ausprägen

    • Selbstständiges Literaturstudium und Nutzung der Medien forcieren

    • Belegarbeiten größeren Umfangs anfertigen (Projekte, BELL usw.)

    • Verstärkte Durchführung von Fachexkursionen, Nutzung der Partnerschaften zu Hochschulen und Universitäten

  • Kompetenzentwicklung der Lehrer

    • Weiterentwicklung der Fach-, didaktisch-methodischen und der pädagogi­schen Kompetenz

    • Orientierung an Bildungsstandards, Einsatz moderner Unterrichtsformen

    • Fortschreibung der Fortbildungskonzeptionen der Fächer für alle Kollegin­nen und Kollegen

    • Fortbildung auf psychologischem Gebiet sowie zur Konfliktbewältigung und Supervision

    • Aneignung und Umsetzung der Intensionen und der Struktur der neuen Lehrpläne, Erfahrungsaustausch und schulinterne Fortbildung

    • Kompetenzerwerb und -entwicklung aller Kollegen im IT-Bereich

    • Nutzung Pädagogischer Tage für fachübergreifende pädagogische Fortbil­dungen.    

4. Lernen und Lehren ist anstrengend, soll aber auch Freude bereiten

  • Lernerfolge bereiten Freude und Befriedigung. Die Gestaltung des Unterrichtes mit diesem Ziel ist deshalb wichtige Grundlage für die Lernmotive und die An­strengungsbereitschaft der Schüler.

  • Kontinuierliche Führung des Lernfortschritts der Schüler und der Aneignung von grundlegenden übertragbaren und anwendbaren Kenntnissen in allen Fachberei­chen.

  • Kontrolle des Lernfortschritts durch Klassenarbeiten und andere Leistungs­kontrollen sowie durch Orientierungsarbeiten in den Fächern D, Ma, En.

  • Transparenz bei der Kontrolle und Bewertung von Schülerleistungen, ausgewoge­nes fachbezogenes Verhältnis schriftlicher, mündlicher und praktischer Leistun­gen, angemessene Forderungen im Verhältnis zum vermittelten und gefestigten Stoff.

  • Durch vielfältige didaktische Gestaltung und variablen Einsatz verschiedener Un­terrichtsformen wie Partner- und Gruppenarbeit, Projektunterricht, Freiarbeit, Frontalunterricht sowie durch differenzierende schülerbezogene Unterrichtsge­staltung wird der individuellen Besonderheit der Schüler Rechnung getragen und der Lernerfolg abgesichert.

  • Förderung der begabten und leistungsstarken, aber auch der leistungsschwä­cheren Schüler durch differenzierte Aufgabenstellungen, spezielle Hausaufgaben, Einsatz als Gruppenleiter, Einräumen spezieller Kompetenzen.

  • Auszeichnung und Würdigung von guten Leistungen der Schüler aller Klassenstu­fen in verschiedenen Bereichen.   

5. Schule ist nicht nur Unterricht

  • Planmäßige Fortführung des Projektes "Coole Schule", Arbeit in den Projektgrup­pen

    • Basis - Präsentation der Schule

    • Projektunterricht

    • Nachhilfe von Schülern für Schüler

    • Streitschlichter - gewaltfrei miteinander umgehen

    • Schulhausgestaltung

    • Schulpartnerschaften, Traditionspflege

    • Attraktive Arbeitsgemeinschaften

    • Homepage

    • Schülerzeitung

  • Außerunterrichtliche Beteiligungsmöglichkeiten bestehen für die Schüler in den Arbeitsgemeinschaften:

    • Darstellendes Spiel/Theater(2)

    • Schulchor

    • Sport(5)

    • Jonglieren

    • Solarenergie

    • Informatik(3)

    • Foto Augenzeuge

    • Physik

    • Elektronik

    • Kunst(3)

    • Cheerleader

    • Schulmusical

    • Fremdsprachen(2)

    • Geografie(2) (prüfen)

  • und den Interessengemeinschaften:

    • Funkstation Schulband(2)

    • Schüler arbeiten im Schulsanitätsdienst

    • Ausstellungen von Schülerarbeiten (Kunst, Fotos usw.) außerhalb der Schule (Sparkasse, Pflegeheim)   

6. Für unsere Arbeit gewinnen wir Partner

  • Arbeit mit unseren Partnerschulen:

    • Immanuel-Kant-Gymnasium Pirmasens

    • Isarnho-Schule Gettorf

  • Arbeit der Mitwirkungsgremien:

    • Schülermitwirkung

      • Selbständige Arbeit unter Anleitung der Vertrauenslehrerin

      • Regelmäßige Beratungen

      • Foren mit der Schulleitung

      • Aktive Arbeit in allen Projektgruppen des Projektes "Coole Schule"

      • Einbeziehung des Schülerrates bei der Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit

    • Elternmitwirkung

      • Regelmäßige Beratung schulischer Angelegenheiten

      • Unterstützung schulischer Aktivitäten

      • Mitarbeit im Projekt "Coole Schule"

      • Thematische Elternabende zur Sucht-, Drogen- und Gewaltprävention

      • Organisation der Pausenversorgung der Schüler

      • Organisation der Bereitstellung von Schließfächern für unsere Schüler

    • Kooperation mit Einrichtungen der Berufs- und Studienorientierung

      • Zusammenarbeit und berufsorientierender Unterricht mit dem Ar­beitsamt

      • Nutzung regelmäßige Sprechstunden

      • Nutzung des Tages der offenen Hochschultür an den sächsischen Hochschulen

      • Organisierter Besuch von Bildungsmessen

      • Zusammenarbeit mit dem Verein für Stadt- und Wirtschaftsentwick­lung Flöha

      • Firmen, Betriebe und Einrichtungen stellen sich in der Schule vor.

    • Schulförderverein

      • Unterstützung aller schulischen Aktivitäten besonders im Projekt "Coole Schule"

      • Materielle und organisatorische Unterstützung der Schule bei schuli­schen Veranstaltungen

    • Kooperation mit Schulen der Region

      • Musikschule Flöha (gemeinsame künstlerische Auftritte)

      • Grundschulen (Tag der offenen Tür, Mitwirkung bei Elterninformatio­nen, Schnupperstunden in der Schule)

    • Zusammenarbeit und Kooperation mit den Universitäten und Hochschu­len

      • TU Bergakademie Freiberg und TU Chemnitz

      • Beteiligung an Wettbewerben

      • Nutzung des Wissenschaftspotentials

      • Unternehmen von Exkursionen

      • Gastvorträge und Vorlesungen in Jahrgangsstufe 12

      • Studienorientierung

      • Betreuung von Schülern bei der Erstellung Besonderer Lernleistungen

      • Zusammenarbeit in Projekten

    • Kooperation mit Partnern in der Wirtschaft:

      • Fa. IBES Systemhaus Chem­nitz zur Betreuung des Intranets der Schule

    • Zusammenarbeit mit der Stadt Flöha Für unsere Arbeit gewinnen wir Partner in Fragen der Sicherheit und Ordnung

    • Zusammenarbeit mit der Polizei zur Sucht-, Drogen- und Gewaltpräven­tion

    • Zusammenarbeit mit dem ADAC zur Verkehrserziehung in den Klassen­stufen 5 und Jahrgangsstufen 11/12

    • Kooperation mit ortsansässigen Sportvereinen: TSV Flöha, GW Nieder­wiesa zur Gestaltung einer sinnvollen Freizeitgestaltung unserer Schüler


7. Wir pflegen unsere Traditionen

  • Schultraditionen: Sportnacht, Schulfest, Absolvententreffen, Oldie-Nacht

  • Auszeichnungen der besten Abiturienten durch Förderverein und Lions-Club

  • Anerkennung des Strebens nach guten Leistungen durch die Schule

  • Auszeichnung von besonders aktiven Schülern

  • Übernahme von Pflegeobjekten durch die Klassen

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